Allergie und Epilepsie

Jol

Lucy, eine 7 Jahre alte Jack Russell Hündin, wurde wegen einer Herbstgrasmilbenallergie vorgestellt. Die Allergie trat seit 3 Jahren immer im September auf und wurde vom Tierarzt mit Spot-on-Präparaten, antibiotisch und mit Kortison behandelt.

Es waren vornehmlich Hautareale des Bauches betroffen, aber auch die Vorderbeine sowie der Zwischenzehenbereich der Vordergliedmaßen. Lucy litt unter Juckreiz und versuchte, sich durch Kratzen Erleichterung zu verschaffen.

Zusätzlich war die Hündin Epileptikerin. Mit ca. 4 Jahren trat der 1. epileptische Anfall auf. Trotz schulmedizinischer Einstellung mit Luminaletten, hatte Lucy alle 3-4 Monate, an 2-3 Tagen, 2-3 Anfälle. Bei einem Anfall blieb sie sogar im sog. "Status epilepticus" (außergewöhnlich lang anhaltender epileptischer Anfall oder eine Serie von epileptischen Anfällen) und konnte nur durch das rasche Eingreifen eines Tierarztes gerettet werden.

Lucy erhielt eine chinesische Kräuterrezeptur (siehe auch unter "Tierheilpraxis - Chinesische Arzneimitteltherapie") gegen die Herbstgrasmilbenallergie. Nach 3 Tagen war kein Juckreiz mehr vorhanden und nach insgesamt 6 Wochen war rein äußerlich keine allergische Hautreaktion mehr feststellbar.

1 Jahr später wurde Lucy erneut wegen der o.g. Allergie vorgestellt. Die Besitzerin berichtete, dass Lucy seit der Einnahme der chinesischen Arzneimittelrezeptur keinen epileptischen Anfall mehr erlitten hatte!

Es ist immer wieder faszinierend, wie ursächlich und ganzheitlich die chinesischen Rezepturen wirken. Laut der TCM können sowohl allergische Reaktionen als auch epileptische Anfälle den sog. "Winderkrankungen" zugeordnet werden, wobei ein allergisches Geschehen durch den sog. "äußeren Wind" und ein epileptischer Anfall durch "inneren Wind" entstehen kann. Beide Erkrankungen konnten somit mit einer einzigen chinesischen Rezeptur therapiert werden.

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